Identity Status Interview revised. Überprüfung und Weiterentwicklung eines klassischen Instruments der Identitätsforschung

Author
:
Juliane Noack
Publish Date
:
2007-11-12
Publisher
:
Grin Verlag
ISBN
:
9783638858595
Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Universität Siegen, 84 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sozialpsychologisch meint Identität die Herstellung einer Passung zwischen dem subjektiven 'Innen' und dem gesellschaftlichen 'Außen', also die individuelle soziale Verortung und damit die anthropologische Grundaufgabe des Menschen. Um Erik H. Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung der Empirie zugänglich zu machen, entwickelte James E. Marcia das Identity Status Interview (ISI), das für die Bereiche Beruf, Partnerschaft/Familie und Werte/Ideologie nach Indikatoren für die Variablen Festlegung (commitment) und kritische Auseinandersetzung (exploration/crisis) sucht. Ergebnis ist die Zuordnung der Person zu einem von vier möglichen Identitätszuständen, die sich jeweils aus der Dichotomisierung beider Variablen ergeben. Das Thema der vorliegenden Arbeit ist die eigene Reflexion und Weiterentwicklung des Identity Status Interviews. Methodisch von Interesse ist, ob sich das Konzept des Identitätsstatus grundsätzlich für die Identitätsforschung eignet und ob es ein adäquates Instrument darstellt, um den Identitätszustand einer Person zu ermitteln. Methodologisch steht das Postulat der Offenheit im Zentrum; sind die Konstruktionen (i.e. die Kategorisierungen) des Forschers in den Konstruktionen der Interviewten begründet und wie lässt sich die Perspektive der Interviewten in den Forschungsprozess integrieren. Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen führte zur Weiterentwicklung des Identity Status Interviews (ISI) unter dem Namen Modifiziertes Identity Status Interview (MISI). Der empirische Teil der vorliegenden Arbeit besteht in der Erprobung des MISI in einer Einzelfallstudie mit einer 25jährigen und wird schließlich qualitativ, sequenzorientiert ausgewertet.
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Identity Status Interview revised. Überprüfung und Weiterentwicklung eines klassischen Instruments der Identitätsforschung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,0, Universität Siegen, 84 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sozialpsychologisch meint Identität die Herstellung einer Passung zwischen dem subjektiven 'Innen' und dem gesellschaftlichen 'Außen', also die individuelle soziale Verortung und damit die anthropologische Grundaufgabe des Menschen. Um Erik H. Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung der Empirie zugänglich zu machen, entwickelte James E. Marcia das Identity Status Interview (ISI), das für die Bereiche Beruf, Partnerschaft/Familie und Werte/Ideologie nach Indikatoren für die Variablen Festlegung (commitment) und kritische Auseinandersetzung (exploration/crisis) sucht. Ergebnis ist die Zuordnung der Person zu einem von vier möglichen Identitätszuständen, die sich jeweils aus der Dichotomisierung beider Variablen ergeben. Das Thema der vorliegenden Arbeit ist die eigene Reflexion und Weiterentwicklung des Identity Status Interviews. Methodisch von Interesse ist, ob sich das Konzept des Identitätsstatus grundsätzlich für die Identitätsforschung eignet und ob es ein adäquates Instrument darstellt, um den Identitätszustand einer Person zu ermitteln. Methodologisch steht das Postulat der Offenheit im Zentrum; sind die Konstruktionen (i.e. die Kategorisierungen) des Forschers in den Konstruktionen der Interviewten begründet und wie lässt sich die Perspektive der Interviewten in den Forschungsprozess integrieren. Die Auseinandersetzung mit diesen Fragen führte zur Weiterentwicklung des Identity Status Interviews (ISI) unter dem Namen Modifiziertes Identity Status Interview (MISI). Der empirische Teil der vorliegenden Arbeit besteht in der Erprobung des MISI in einer Einzelfallstudie mit einer 25jährigen und wird schließlich qualitativ, sequenzorientiert ausgewertet.